Der Bau entstand in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts (nach den Chorjochen und dem nördlichen Kapitellpfeiler des vorderen Chorjochs); das südliche Seitenschiff dürfte etwas später angebaut worden sein. Da die Säulen und Gewölbe nicht während des ersten Feldzugs errichtet wurden, wurden sie in mehreren Etappen errichtet: 1557 für das Nordschiff (Datum auf einem Sockel eingraviert) und 1622 für das der Vierung und des Chors. Das Portal im klassizistischen Stil wurde im 17. Jahrhundert und die Sakristei im Jahr 1717 erbaut, wie aus dem Datum des Waschbeckens hervorgeht. Die Befestigung erfolgte vermutlich Ende des 16. oder 17. Jahrhunderts.
Die im Zentrum des Dorfes gelegene Kirche Saint-Martin hat einen langgestreckten Grundriss. Dem Kirchenschiff mit drei Schiffen und drei Jochen ist ein Glockenturm vorgelagert. Ein vorderes Chorjoch wird im Norden von einer Kapelle und im Süden von einer Sakristei flankiert. Der Chor umfasst ein gerades Joch und eine dreiseitige Apsis. Die Mauern aus Kalksteinbruchsteinen weisen gehauene Steinöffnungen auf. Der Boden des Mittelschiffs besteht aus Kalksteinplatten, der des Chors aus schwarzem und rotem Marmor-Schachbrettmuster. Die Wände sind mit Halbkreis- und Spitzbogenfenstern durchbrochen. Der Innenraum verfügt über ein Kreuzrippengewölbe mit Feueröffnungen in den Wänden. Die Kirche ist mit Schiefer gedeckt und hat lange Satteldächer für das Kirchenschiff, die Kapelle und den Chor sowie eine quadratische Turmspitze für den Glockenturm.
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